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Adipositaszentrum im St.-Johannes-Hospital Dortmund

Adipositas Zentrum Dortmund

Ohne Übergewicht durchs Leben

Leitung:

Prof. Dr. Ulrich Bolder

Herzlich willkommen auf der Internetseite des Adipositas Zentrums Dortmund. Die Adipositas ist aktuell eine der größten Herausforderungen in der Medizin, denn: Nach Zahlen des Robert-Koch-Instituts ist jeder vierte Deutsche stark übergewichtig beziehungsweise adipös. Wir im St.-Johannes-Hospital arbeiten auf Grundlage moderner und erwiesenermaßen wirksamer Therapiekonzepte, mit denen wir die Fettleibigkeit bekämpfen. Machen Sie den ersten Schritt: Kommen Sie zu uns. Wir helfen Ihnen weiter – kompetent, individuell, einfühlsam.

 

Wir kennen die Verzweiflung unserer Patienten und versichern Ihnen: Es gibt Wege heraus aus der Fettsucht. Wir setzen für unsere Patienten auf ein fachübergreifendes Konzept. Dieses beinhaltet nicht nur die Operation, sondern auch Ernährungsberatung, Bewegungstherapie und Verhaltensmodifikation.

 

Für unsere Patienten möchten wir: Gewicht reduzieren, Ernährungsverhalten nachhaltig verbessern, die allgemeine Fitness und das Selbstwertgefühl steigern.

Dreisäulentherapie

Bevor wir eine Operation in Betracht ziehen, behandeln wir den Patienten zunächst sechs Monate lang nach der von den Krankenkassen geforderten Dreisäulentherapie. Dieses sogenannte multimodale Therapiekonzept besteht aus:

 

1. einer Ernährungstherapie, die von unserem Ernährungsteam geplant und dokumentiert wird,

 

2. einer Bewegungstherapie, die den Patienten zu sportlichen Aktivitäten wie Schwimmen oder Walking motivieren soll,

 

3. einer Verhaltenstherapie, die den Betroffenen dabei unterstützt, seine Lebensgewohnheiten zu ändern sowie mit Problemen, Stress oder Angst anders umzugehen.

 

In dieser Zeit wird der Betroffene auch von einem Psychiater untersucht. So wollen wir mögliche psychische Ursachen für die Adipositas ausschließen.

 

Wenn Sie diese drei Komponenten des multimodalen Therapiekonzepts einhalten, ist der Gewichtsverlust vorprogrammiert. In der Regel können Sie nach einem halben Jahr mit 5 bis 10 Prozent weniger Gewicht rechnen. Das wünschen sich die Krankenkassen und ist Voraussetzung für ein erfolgreiches Genehmigungsverfahren.

Antrag auf Kostenübernahme

Die Krankenkassen bezahlen die Operation zur Gewichtsreduktion nur, wenn die Notwendigkeit dieses Eingriffs gut begründet ist. Patienten müssen daher einen Antrag auf Kostenübernahme bei der Krankenkasse stellen. In der Antragstellung sollten sie klar darlegen, warum sie jetzt eine Operation als letzte erfolgsversprechende Therapiemöglichkeit ansehen.

 

Besonders wichtig ist, dass Patienten den Antrag vollständig und mit allen erforderlichen Unterlagen zu Ihrer Krankenkasse schicken. Es sollten alle wichtigen Arztbefunde, insbesondere die über ihre Begleiterkrankungen, enthalten sein. Darüber hinaus muss der Antrag Ernährungsprotokolle und Nachweise über den Gewichtsverlust während der Dreisäulentherapie enthalten. Ebenso erwartet die Krankenkasse Nachweise über die abgeleisteten Sportstunden sowie eine psychologische Beurteilung.

 

Idealerweise stellen Patienten den Antrag selbst. Sollten Sie bei der Antragsstellung Schwierigkeiten haben, steht Ihnen unser Team selbstverständlich mit Rat und Tat zur Seite.

 

Ihre Krankenkasse schaltet kurz nach der Antragstellung den Medizinischen Dienst (MDK) ein. Der MDK ist eine Begutachtungsstelle der Krankenkasse, für die Fachärzte arbeiten. Sie begutachten die Patienten entweder persönlich oder nach Aktenlage. Das Ergebnis dieses Gutachtens liegt dann nach vier bis sechs Wochen vor und die Patienten erfahren, ob die Krankenkasse die Operation bezahlt oder nicht. Sollten Sie mit dem Ergebnis des MDK nicht einverstanden sein, können Sie Widerspruch einlegen. Dies sollten Sie allerdings nur nach Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt tun.

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